
...Dem standen Kati Winkler und René Lohse kaum hinterher,
die deutschen Medaillenhoffnungen für die Weltmeisterschaften
2004 im eigenen Land begeis-terten nicht zuletzt durch ihren coolen
Auftritt zu heißer Mambo-Musik. In der Kür der fünffachen
Tschechischen Paarlauf-Meister Katerina Berankova und Otto Dlabola
reihte sich eine akrobatische Höchstschwierigkeit an die nächste,
übertroffen wurde dies lediglich von Mandy Wötzel und Ingo
Steuer mit ihrer berühmten Todesspirale.
Abgerundet wurde das völlig neu konzipierte ’Stars on Ice’-Programm
durch die Auftritte der deutschen Läufer Annette Dytrt, Katharina
Häcker, Silvio Smalun, Andrejs Vlascenko und der Eistänzer
Steinel und Tsvetkov, wobei auch das Damen-Trio Häcker, Winkler
und Steinel zum berühmten Ketchup-Song für beste Stimmung
auf den Rängen sorgte.
Mit 115 Umdrehungen ins Guinness Buch der Rekorde
Für eine völlig durchgedrehte Einlage sorgte das schweizer
Pirouetten-Wunder Lucinda Ruh. Die 23-jährige Profiläuferin
pulverisierte vor wenigen Tagen den Weltrekord im Pirouettendrehen
von 60 auf sagenhafte 115 und vermittelte den Eiskunstlauf-Fans in
Bad Nauheim einen kleinen Eindruck dieser Spin-Geschwindigkeit. Kommentar
eines erstaunten Besuchers: „Die Dame hat einfach den Dreh raus!“
Als Daniel Weiss gegen 22.15 Uhr die Kerzen des schweren silbernen
Leuchters auf der Theke seiner Bar löschte und kurz darauf auch
der letzte Ton der Pianistin Megumi Masaki verklungen war, stand eines
fest: Die ‘Stars on Ice’ hatten bei ihrer Deutschland-Premiere
2003 einmal mehr das Publikum begeistert und sich zudem als perfekte
Botschafter für den Sport gezeigt.
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